AU.RO.RA – Das Autorenprofil und der strukturelle Textbezug

Regelbasiertes Verfahren zur strukturellen Textanalyse im 256-dimensionalen Hyperraum

Die Kerninnovation: Das Autorenprofil als mathematische Signatur

Die meisten KI-Systeme analysieren, was ein Text sagt. AU.RO.RA extrahiert strukturelle Merkmale des Textverfassers – nicht als Person, sondern als mathematische Signatur, als Autorenprofil im Text.

📐 Messung im Hyperraum: Alle drei Dimensionen werden als Werte von 0–10 im 256-dimensionalen Vektorraum extrahiert und über 4 Zeitskalen (Zustand, Attraktor, Selbstmodell, Zielwert) sowie 4 rekursive Textschichten (ASCS) modelliert.
🎯 Zentrale Neuerung: Analyse von Mustern künstlich erzeugter Textstrukturen
AU.RO.RA v4.5 analysiert nicht nur strukturelle Auffälligkeiten, sondern zusätzlich statistische Merkmalsabweichungen, die auf eine künstliche Entstehung hindeuten können – durch KI, Übersetzungen oder stilistische Anpassungen. Die Ausgabe bleibt rein deskriptiv, ohne Klassifikation.
❌ Typische inhaltsbasierte Analyse

Fokus auf den Inhalt: „Was wurde gesagt?“ – Schlüsselwörter, Themen, Stimmungen.

✅ Was AU.RO.RA erfasst

Es extrahiert die strukturelle Signatur des Textes: Selbstdarstellung, narrative Stabilität und Selbstreflexion – rein deskriptiv.

Das Autorenprofil wird anhand von drei strukturellen Dimensionen gemessen:

🔬 1. Selbst-Umwelt-Differenzierung

Misst (0–10): Wie gut der Text zwischen Selbstdarstellung und Umweltbeschreibung unterscheiden kann.

Kernberg (1984) – als Modellbezug

⚡ 2. Narrative Konsistenz

Misst (0–10): Die Stabilität der Selbstdarstellung über den gesamten Textverlauf.

Kohut (1971) – als Modellbezug

🧠 3. Metakognitive Tiefe

Misst (0–10): Die Fähigkeit zur sprachlichen Selbstreflexion.

Fonagy (2002) – als Modellbezug

📊 Skalierung: Alle Werte werden auf einer einheitlichen Skala von 0–10 ausgegeben – von „gering ausgeprägt“ (0–3) über „moderat“ (4–6) bis „stark ausgeprägt“ (7–10). Rein deskriptiv, ohne klinische Diagnostik.

📋 Struktur-Analyse: Zwei Texte – zwei unterschiedliche Autorenprofile

BEISPIEL A – Emotionale Darstellung

„Ich kann nicht mehr – ich halte das hier nicht aus, es zerbricht mich völlig. Ich fühle mich wie gelähmt.“


Selbst-Umwelt: 2–3/10  |  Konsistenz: 3–4/10  |  Metakognition: 4–5/10

BEISPIEL B – Distanzierte Darstellung

„Eine Fortsetzung ist nicht möglich – die gegenwärtige Situation ist nicht mehr tragbar, sie führt zur vollständigen Destabilisierung.“


Selbst-Umwelt: 8–9/10  |  Konsistenz: 8–9/10  |  Metakognition: 9–10/10

🔍 Strukturell-deskriptive Perspektive

Nüchterne, skalierte Einordnung der Strukturwerte (0–10) für analytische, administrative oder dokumentationsnahe Kontexte.

🧠 Interpretative Perspektive

Kontextbasierte Einordnung der Textstruktur für Fachpersonal – mit Hinweisen auf auffällige Muster.

⏱️ Zeitskalenmodell & Rekursive Textschichten (ASCS)

4 Zeitskalen: Schnell (Zustand) → Mittel (Attraktor) → Langsam (Selbstmodell) → Ultra-langsam (Zielwert)

4 rekursive Schichten: Textwelt → Autorenperspektive → Metareflexion → Kernstruktur

„AU.RO.RA extrahiert die strukturelle Signatur eines Textes – im 256-dimensionalen Hyperraum, über 4 Zeitskalen und 4 rekursive Textschichten.“